Einige „Meilensteine" rund um ein närrisches Jubiläum:

(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Jubiläumsorden

1893 - am 1. Januar gründet eine Gruppe „deftiger Handwerksmeister" und "biederer Bürgersleut", aus den Reihen der Mitglieder des „Rauchclubs Fliegentod", die Karnevalsgesellschaft „Fidelitas". Erster Präsident von bis heute insgesamt erst 9 wird Klempnermeister Heinrich Hamann.

1897 - laut Chronik nimmt die Funkenartillerie mit Geschütz und vier Gruppen am Rosenmontagszug teil

1922 - erste „Wiedergründung" nach dem 1. Weltkrieg, Johann Gremer wird neuer Präsident und bleibt dies bis 1948

1934 - Gründung des Corps der „Blauen Funken" innerhalb der Fidelitas – der jeweilige Präsident wird, bis heute, Kommandant des Funkencorps – die erste Standarte wird in Dienst gestellt

1935 - nach vorheriger Bildung des „Kleinen Damenkomitees" innerhalb der Fidelitas, erstmalige Veranstaltung des Nauzenummedaachs

1936 - Bau der großen Funkenkanone – zweitägige Ausstellung derselben in der Rheinstraße und feierliche Taufe auf den Namen „Prinz Werner Anton"; mit Prinz Karl I. und Prinzessin Margarete (Ehepaar Wemmer) stellt das Corps erstmals das Andernacher Prinzenpaar, 16 ½ weitere sollen bis heute folgen

1937 - Gründung des Trommlercorps, des heutigen Spielmannszuges, unter der Leitung von Tambourmajor Josef Aretz – zumeist aus Mitgliedern des Musikzuges des „Roten Kreuzes"

1948 - zweite „Wiedergründung" nach dem 2. Weltkrieg im „Bolzen" (Rheinstraße) – Josef Proff wird 3. Präsident und Kommandant

1949 - mit einem Jahr Verspätung wird das 55jährige Vereinsjubiläum gefeiert

1950 - Präsident Josef Proff amtiert als Prinz, Prinzessin wird Maria Reuter, die zuvor seit 1934 erstes Funkenmariechen war; Fred Aretz wird Nachfolger seines Bruders als Tambourmajor

1952 - Paul Förster wird Präsident und Kommandant, Schaffung des Funkenordens durch Hans H. Breuch

1953 - Uraufführung des Funkenliedes (Text Paul Förster, Musik Josef Schmitz) bei der Festsitzung zum 60jährigen Bestehen der Fidelitas

1955 - Gründung des Kegelclubs „Blaue Funken" – über viele Jahrzehnte unaufhörlich sprudelnde Quelle vieler närrischer Ideen und Aktionen

1956 - Adjutant Mattes Maus wird neuer Präsident und Kommandant

1959 - erstmals Eintragung des Vereins mit Satzung im Vereinsregister beim Amtsgericht Andernach (protokolliertes Vereinsvermögen: 200 Mark)

1962 - Hans H. Breuch wird Tamboumajor

1963 - Stiftung des „Bubbelatiusordens" im Jahr des 70jährigen Bestehens

1964 - zum Trommlercorps kommt ein Fanfarencorps hinzu, mit Heiner Lohner und Walter Etscheid werden die „Rheinkadetten" zu einem Markenzeichen

1965 - Franz Kirsch wird Präsident und Kommandant

1966 - aus der Not geboren, stellen die Funken mit Marga Kirsch, gemeinsam mit Fritz Nachtsheim von den Stadtsoldaten als Prinz, die Prinzessin

1969 - Ehrenkommandant Mattes Maus springt ein und leitet als „Mäusi Maus" den Nauzenummedaach; noch im gleichen Jahr verstirbt er unerwartet mit nur 45 Jahren

1973 - die Fünkinnen emanzipieren sich – der „Bubbelinchenorden" wird erstmals verliehen

1975 - Karl Niederprüm wird neuer Tambourmajor – der Fanfarenzug aufgelöst

1976 - Heiner Lohner wird neuer Präsident und Kommandant, die heutige Tanzgruppe neu gegründet

1979 - für zwei Jahre muss die Prunksitzung in den Pfarrsaal St. Stephan umziehen, der Saalbau Gabel wurde gesperrt; der Nauzenummedaach zieht in den Christophorussaal

1980 - im November erfolgt die Gründung zweier neuer Abteilungen: das Alt-Herren-Corps (AHC - 01.11.) und die Wibbelgruppe (11.11.) werden aus der Taufe gehoben

1981 - das Provisorium hat ein Ende – erste Sitzung in der neu erbauten Mittelrhein-Halle

1983 - 90 Jahre Blaue Funken – sogar der damalige „Südwestfunk" berichtet vom Nauzenummedaach, das AHC beteiligt sich erstmals am Rosenmontagszug mit seinem Prunkwagen

1984 - Gründung der Jugendfunkengarde und 1. Kinder- und Jugendsitzung, damals noch in der Mittelrhein-Halle

1986 - wegen großer Nachfrage finden zwei, ab 1992 sogar drei Nauzenummedaache statt

1988 - 2000 Jahre Andernach – die Fidelitas schenkt der Stadt den Funkennarrenbrunnen und sich selbst eine neue Standarte – Manfred Platten wird neuer Präsident und Kommandant

1990 - die Evergreens werden als Sitzungsbeitrag des AHC gegründet – der Verein mit neuer Satzung erstmals als gemeinnützig anerkannt

1991 - Karneval fällt dem Golfkrieg „zum Opfer", unser Prinzenpaar wird ein Jahr vertröstet; erste Ferienfreizeit der Jugendfunkengarde – auch heute noch beliebt

1992 - Mitglieder des „Kleinen Damenkomitees" nehmen erstmals in neugeschaffener Uniform am Rosenmontagszug teil

1993 - 100 Jahre Fidelitas; u.a. Teilnahme des uniformierten Corps an der ZDF-Sitzung „Die Narren sind los" in Wiesbaden

1994 - Teilnahme des uniformierten Corps am Trachtenumzug anlässlich des Münchner Oktoberfestes

1995 - „de Offze" werden gegründet – die überwiegend als Büttenredner aktiven finden sich zusammen

1996 - am 21. Juni erfolgt der 1. Spatenstich für die Errichtung der Funkenhalle

1997 - mit Manfred Platten und seiner Gattin Marie-Luise ist zum 2. Mal ein amtierender Präsident der Fidelitas Prinz von Andernach

2000 - Rolf Koch wird Tambourmajor

2004 - die Fidelitas feiert 111jähriges Bestehen, Hans-Peter Klein wird Präsident und Kommandant

2010 - 75 Jahre Nauzenummedaach – Christa Schrömges tritt nach u.a. 21 Jahren als Präsidentin des Kleinen Damenkomitees ab

2011 - Tobias Koch folgt seinem Vater als Tambourmajor; am 11.11. wird mit den „Funkenlädies" die 11. Gruppe innerhalb der Fidelitas gegründet

2014 - am 11.01. feiert sich die Fidelitas selbst: Närrisches Jubiläum „11 mal 11 Jahre"

2013 RoMo

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